Infrarot-Strahlung lindert Rheumaschmerzen

Die Begriffe Rheuma oder Rheumatismus gelten als ein Synonym für alle Beschwerden oder Schmerzen am Stütz- und Bewegungsapparat. Die Beschwerden können dabei von unterschiedlichen Krankheiten ausgelöst werden (Dunky und Geringer 2012). Hierzu zählen beispielsweise entzündliche Gelenkerkrankungen wie Arthritis, degenerative Gelenkerkrankungen wie Arthrosen, Weichteilrheumatismus oder erbliche Bindegewebserkrankungen. Vertiefende Informationen finden sich hierzu im Lehrbuch „Praktische Rheumatologie“ (Dunky et al. 2012).

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Rheumaschmerzen können mit Wärme gelindert werden.

Wärmezufuhr führt zu einer Gefäßerweiterung mit Zunahme der Durchblutung und Stoffwechselaktivität. Durch Reduktion toxischer Zellmetaboliten ist eine Verminderung von Schmerzen und Entzündungsreaktionen möglich. Schmerzhafte Muskelspasmen werden reduziert, der Muskeltonus herabgesetzt und die Schmerzleitung vermindert (Berliner 1999). Indikationen einer Wärmetherapie sind insbesondere Muskelschmerzen, von der Wirbelsäule ausgehende Rückenschmerzen und pathologische Veränderungen der Gelenke (Singer 2012). Allerdings darf eine Wärmetherapie bei akuten Schüben der Erkrankung, Herz-Kreislaufproblemen oder schlechtem Allgemeinzustand nicht angewendet werden (Ammer und Ulreich 2012).

In klinischen Studien wurden folgende rheumatische Erkrankungen erfolgreich mit einer auf Infrarotstrahlung basierenden Wärmetherapie behandelt: Fibromyalgiesyndrom (Matsushita et al. 2008, Romeyke et al. 2015), rheumatoide Arthritis (RA) und ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew) (Oosterveld et al. 2009).

 

Die ersten derartigen -- auch für den Hausgebrauch verwenbaren -- in Europa als medizinische Geräte zugelassenen Amethyst Wärmematten sind von Regacell®. Matten ohne EU Medical Devices Directive 93/42/EEC Zertifikat sind bestenfalls Fitnessmatten und können daher auch nicht von Therapeuten beim Gesundheitsamt als medizinisches Gerät angemeldet werden. Achten Sie bitte beim Kauf auf diesen kleinen aber feinen Unterschied!

 

Literatur

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Rücken ~ Schmerzen ~ Nerven ~ Krebs

Bitte lesen Sie sich vor einer Kaufentscheidung die folgenden Informationen gut durch. Wir haben diese in Kooperation mit Medizinern und anderen wissenschaftlich geschulten Experten zusammengestellt. Bei Fragen kontaktieren Sie uns einfach. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie unsere Gebrauchsanleitung / Informationen / Produktbeschreibungen, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Des Weiteren empfehlen wir auch unsere zweite Informationsseite, die Sie unterhalb der Literaturliste / der 17 Schichten Agenda über den Link "Der Wettbewerb und wir" erreichen.

Aufbau und Wirkungsweise der Regacell® Thermotherapie Infrarot Wärmematte

Die erste Wirkung --der in 17 Schichten aufgebauten Wärmematte-- erklärt sich aus den hochwertigen und gleichsam heilsamen Materialien selbst. 

So ist zum Beispiel die obere Schicht (unserer Matten und / oder Gürtel) sichtbar durchgängig mit Amethyst befüllt. [ ... ] Die 3. Schicht enthält hauptsächlich Amethyst und zusätzlich beigemischt noch etwas Turmalin. [ ... ] Die 6. Schicht ist sodann eine reine Turmalin Spezial - Schicht, die aus Turmalin und Monazit besteht. [ ... ] Die anderen Schichten können Amethyst enthalten, müssen es aber nicht.

Den Mineralien Amethyst und Turmalin werden zugesprochen, negative Ionen zu erzeugen (Mindell 2016).

Die zweite Wirkung der Amethyst - Matte / Gürtel, im Folgenden vereinfacht nur noch Matte genannt, beruht auf Wärme, die über die Mineralien Amethyst und Turmalin in Form von Infrarotstrahlung abgegeben wird (Yoshimizu 2009). Doch dazu später mehr.

 

Turmalin

Turmaline sind kristallisierende Borosilicate mit komplexer und variabler chemischer Zusammensetzung. Je nach Zusammensetzung, (oder Betrachtungswinkel), können Turmaline unterschiedliche Farben annehmen.Turmalin wird eine aufbauende und belebende psychische Wirkung nachgesagt.


Monazit

Monazit gehört zu den Phosphaten (MePO4). Bei dem Metall (Me) handelt es sich um eine der seltenen Erden Lanthan (La), Cer (Ce), Neodym (Nd) oder Samarium (Sm). Nach Beobachtungen soll Monazit das Selbstwertgefühl und auch das Immunsystem stärken und gegen Krebs wirksam sein.


Der heilsame Effekt der Amethyst-Matte beruht auf zwei Wirkungen.

Heilwärme Matte Regacell | Medizinisches GerätDie erste Wirkung beruht auf dem Material selbst, dem Amethyst (u.a. Bestandteilen). Wie eingangs bereits erwähnt, wird dem Amethyst zugesprochen, dass er negative Ionen erzeugt (Mindell 2016).

Der Amethyst ist ein violetter Kristallquarz. Chemisch handelt es sich bei Quarz um Siliciumdioxid (SiO2). Im Kristallgitter von gefärbten Quarzen finden sich zusätzliche Atome anderer Elemente wie Aluminium, Eisen, Titan, Kobalt oder Natrium. Beim Amethyst ist das Eisen für die violette Farbe verantwortlich. Die Farbzentren entstehen durch ionisierende Strahlung (Lehmann und Bambauer 1973). Bei in der Natur vorkommenden Amethysten erfolgte die natürliche Bestrahlung über einen Zeitraum von mehr als 100 Millionen Jahren, die an uns Menschen heute wieder bei Erwärmung des Heilsteins als Tiefeninfrarotwärme abgegeben wird. (Typ C Infrarotstrahlung mit einer Wellenlänge von 8 – 14 µm, die auch einem Teil des Sonnenspektrums entspricht.)

Der Gebrauch von Amethyst als Heilstein gegen Krankheiten wie Hautunreinheiten und Schwellungen wurde bereits von Hildegard von Bingen (1098–1179) in ihrem „Buch von den Steinen“ beschrieben (Riethe 1997).

Die zweite Wirkung beruht, wie ebenfalls eingangs bereits erwähnt, auf Wärme.

 

Wirkung von negativen Ionen

Regacell® Matten erzeugen aufgrund der eingesetzten Materialien negative Ionen.

Ionen sind elektrisch geladene Teilchen. Die häufigsten negativen Ionen in der Luft sind CO3, O2 und O2 (H2O)n, die jeweils eine negative Ladung tragen. Positive Ionen kommen gewöhnlich als N2+ vor (Nedved et al. 2011).

2010 wurde an der Universität Jena eine Dissertation über „die Wirkung von positiven und negativen Ionen auf die menschliche Gesundheit“ geschrieben. Anhand einer umfangreichen Literaturrecherche wurden die Studien zum Thema ermittelt. Während einige Autoren der Studien zum Ergebnis kommen, dass Ionen eine große Wirkung auf den menschlichen Organismus haben, wird dies von anderen Autoren bestritten. Mit Fachleuten aus den Bereichen Umweltmedizin, Umweltchemie, Umweltbiologie, Umweltmikrobiologie und Soziologie wurden die Studien im Hinblick auf die wissenschaftliche Relevanz und Qualität beurteilt. Demnach zeigen einige relevante Arbeiten tatsächlich Wirkungen von Ionen auf (Hutter 2010). Die Wirkungen auf die Körperphysiologie zeigten sich in einer Reduktion des Pulses, der Rektaltemperatur und der Erschöpfungsrate nach körperlicher Belastung auf dem Fahrradergometer (Inbar et al. 1982). Die Wirkungen auf den Hirnstoffwechsel zeigten sich durch eine Effektivitätssteigerung und eine Beeinflussung der Verarbeitung akustischer Reize bei lernbeeinträchtigten Schülern (Morton und Kershner 1984).

In der vorgenannten Dissertation wurden nur Publikationen bis zum Jahr 2006 ausgewertet. Auch in neueren Publikationen wurden positive Effekte von negativen Ionen beschrieben.

In einer Studie wurden bei gesunden Probanden leicht aktivierende und kognitiv leistungssteigernde Effekte bei einer kurzfristigen Exposition von höheren Raumluftionenkonzentrationen festgestellt (Wallner et al. 2015). Bei Patienten mit saisonaler affektiver Störung (SAD) kam es nach Exposition mit negativen Ionen in hoher Dosis zu einer Linderung von Depressionen und den atypischen Symptomen der SAD (Bowers et al. 2017).

 

Wirkung von Wärme

Für verschiedene Erkrankungen ist die Wirkung der Wärmetherapie in hochrangigen medizinischen Fachzeitschriften gut belegt. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Behandlung von Schmerzen und in der unterstützenden Behandlung von Krebs.

Zudem sind bei einer Wärmetherapie kaum Nebenwirkungen zu erwarten. Selbst bei einer Ganzkörperhyperthermiebehandlung bis zu einer Temperatur von 41,4 °C rektal traten bei 46 Patienten, von denen die meisten an Krebs oder Prostatitis litten, nach insgesamt 479 Behandlungen keine schädigenden Nebenwirkungen auf (Heckel und Heckel 1979).


Behandlung von Schmerzen

In einer Übersicht wurden drei Effekte der Wärme aufgeführt, die zu einer Verringerung von Schmerzen führen (Chandler et al. 2002):

 

1. Hitze stimuliert die Thermorezeptoren in der Haut und im tieferen Gewebe. Dies kann die Schmerzen durch Schließen des Angusssystems im Rückenmark reduzieren.

2. Hitze reduziert Muskelkrämpfe durch Minimierung der Erregbarkeit und Verringerung der Spannung in den Muskel-Trigger-Punkten.

3. Durch das Erwärmen von Gelenken wird die Viskosität der Gelenkflüssigkeit vermindert, was eine schmerzhafte Steifheit während der Bewegung verringert und die Beweglichkeit erhöht.

 

Ferne Infrarotstrahlung stellt einen Teilbereich des elektromagnetischen Spektrums dar, die wegen seiner biologischen Effekte von besonderem wissenschaftlichen Interesse ist. Für verschiedene Erkrankungen stellt Infrarotstrahlung eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit dar (Vatansever und Hamblin 2012).

Nachgewiesen wurde die Wirkung von Infrarot-Strahlung zur Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen (Ansari et al. 2014, Ervolino und Gazze 2015, Gale et al. 2006). In einer vergleichenden Studie konnten Rückenschmerzen durch eine Wärmebehandlung sogar effektiver gelindert werden, als durch Schmerzmittel wie Ibuprofen (Nadler et al. 2002). Eine Wärmebehandlung erwies sich als vorteilhaft bei der Behandlung von milder Arthritis und nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (Berliner 1999). Bei Patienten mit Schmerzen im Handgelenk (Michlovitz et al. 2004) oder in den Knien (Petrofsky et al. 2016) konnte diese durch Wärmebehandlung gelindert werden. Das Gleiche gilt für Patienten mit Fibromyalgie (Matsushita et al. 2008, Matsumoto et al. 2011). Auch chronische Schmerzen lassen sich durch eine Wärmetherapie mit Ferninfrarot lindern (Masuda et al. 2005a). Bei einem Patienten mit starken Phantomschmerzen nach Amputation oberhalb des Knies konnten diese durch Ferninfrarot-Strahlung stark vermindert werden (Huang et al. 2009).


Unterstützende Behandlung von Krebs

Auch in der Krebsforschung findet die Thermotherapie Beachtung. In der medizinischen Literaturdatenbank PubMed finden sich weit mehr als 1000 Studien zu diesem Thema. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat die wichtigsten Informationen zur Behandlung von Krebs mittels Hyperthermie zusammengestellt. Hyperthermie bedeutet Überwärmen des Körpers oder einzelner Körperteile. Bereits seit über 100 Jahren wird versucht, Krebs durch Überwärmen des Tumorgewebes zu behandeln. Anders als beim Fieber wird dabei dem Patienten von außen Wärme zugeführt. Die erhöhte Temperatur soll die Wirksamkeit einer Chemotherapie und/oder Strahlentherapie verstärken. Die Hyperthermie gehört bisher nicht zu den Standardverfahren gegen Krebs (DKFZ 2013).


Es existieren verschiedene Varianten der Hyperthermie-Behandlung (DKFZ 2013):

  • Lokale oder Oberflächen-Hyperthermie: Nur der betroffene Bereich wird von außen durch Ultraschall, Radio- oder Mikrowellen erwärmt.

  • Regionale (Tiefen-) Hyperthermie: Nicht nur der eigentliche Tumor, sondern größere Körperregionen werden erwärmt. Die Erwärmung erfolgt mit einem sogenannten Ringapplikator, der elektromagnetische Wellen erzeugt.

  • Hyperthermie mit magnetisierbaren Nanopartikeln: Es werden dem Patienten Nanopartikel aus Eisen verabreicht, die sich im Tumorgewebe anreichern und über ein elektromagnetisches Feld erwärmt werden.

  • Ganzkörperhyperthermie: Der gesamte Körper wird erwärmt. Früher geschah dies durch heißes Wasser oder flüssigkeitsgefüllte Polster oder Decken. Heute kommt auch die Überwärmung mit elektromagnetischen Wellen oder Infrarot infrage (DKFZ 2013). Als besonders vorteilhaft hat sich die Erwärmung mit einer Heizmatte aus Amethyst herausgestellt, die ebenfalls Infrarotstahlung abgibt (Yoshimizu 2009).


Der Effekt der Hyperthermie bei der Behandlung von Krebs beruht darauf, dass Tumorzellen besonders hitzeempfindlich sind. Bei lang andauernder und/oder wiederholter Hyperthermiebehandlung bilden diese Zellen bei Temperaturen von etwa 41–43 °C sogenannte Hitzeschockproteine (HSP). Die HSP werden von den Abwehrzellen des Immunsystems erkannt, sodass die Krebszellen selektiv zerstört werden können (Koch 2016/2017).

In Versuchen wurde gezeigt, dass Temperaturen von mindestens 42,5 bis 43°C über einen Zeitraum von etwa 40 bis 60 Minuten nötig sind, um Krebszellen abzutöten. Bei niedrigeren Temperaturen sind längere Behandlungszeiten angebracht. Hyperthermie wird heute meist zusätzlich zur Bestrahlung und Chemotherapie eingesetzt. In klinischen Studien konnte eine verstärkende Wirkung der Hyperthermie beobachtet werden (DKFZ 2013). Eine Verlängerung der von uns empfohlenen Therapiezeit von 20 - 30 Minuten (bei 40 - 43 Grad) auf bis zu 60 Minuten (bei höheren Temperaturen) sollte niemals ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt erfolgen.

 

Eine lokale Hyperthermie eignet sich besonders bei lokal begrenzten und tiefer liegenden Tumoren und Metastasen. Koch (2016) nennt dabei folgende Tumorarten:

• Brust- und Unterleibskrebs,

• Lungen- und Lebertumoren bzw. Metastasen,

• Magen-, Darm- und Blasenkrebs,

• Hirntumoren,

• HNO-Tumoren,

• Lymphknoten-Metastasen und örtlich begrenzte Lymphome,

• Sarkome aller Art,

• Prostatakrebs,

• Knochenkrebs und Knochenmetastasen und

• Hautkrebs.

 


Viel Erfahrung mit der Thermotherapie zur Behandlung von Krebs hat der japanische Krankenhausdirektor Nobuhiro Yoshimizu gesammelt. Er beschreibt seine Erfahrungen in seinem Buch „Die vierte Methode der Krebsheilung“ (Yoshimizu 2009). Die ersten drei etablierten Methoden sind Chirurgie, Strahlenbehandlung und Chemotherapie. Es werden eine Reihe von Fällen vorgestellt, bei denen der Krebs mit den etablierten Methoden und Unterstützung der Thermotherapie als vierter Methode geheilt wurde. Eine Thermotherapie kann die etablierten Methoden nicht ersetzen, verstärkt jedoch deren Wirkung (Yoshimizu 2009). So konnten in klinischen Studien --gegenüber einer reinen Chemotherapie-- eine signifikante Verbesserung der lokalen Tumorkontrolle und ein Anstieg der krankheitsfreien Überlebenszeit erreicht werden (Lindner und Issels 2010). Die Wirkung der Thermotherapie beruht darauf, dass das Immunsystem durch höhere Körpertemperatur gestärkt wird. Auf der anderen Seite reagieren Krebszellen empfindlich auf Wärme. Schließlich werden bei Wärme auch sogenannte HSP (heat shock protein) aktiviert, welche zusätzlich das Immunsystem stärken. Auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit, die Körpertemperatur zu erhöhen, wurden gute Erfahrungen mit Heizmatten aus Amethyst gemacht (Yoshimizu 2009).


 

Behandlung von weiteren Erkrankungen


Hautkrankheiten

Hautkrankheiten wie Warzen lassen sich durch lokale Erwärmung erfolgreich behandeln (Stern und Levine 1992).


Koronare Herzkrankheit

Eine Wärmetherapie führt zu einer Erweiterung der Gefäße. Dabei kann die Wärme durch Eintauchen in heißem Wasser (Brunt et al. 2016) oder in Form von Wärmestrahlung in einer Sauna (Imamura et al. 2001) zugeführt werden. Bei Patienten mit Hypertonie konnte der Blutdruck unter milder Infrarot-Hyperthermie gesenkt werden (Siewert et al. 1989).Durch die Wärme verbessert sich die Funktion der Gefäße [...] und der Blutfluss wird erhöht (Shui et al. 2015). Entsprechend stellt die Anwendung von Wärmetherapie oder lokaler Thermotherapie einen therapeutischen Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz dar (Weber und Silver 2007). Gleichzeitig erhöht sich durch die Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Lebensqualität (Sobajima et al. 2015). Bei medikamentös behandelten Patienten mit chronischer Herzinssuffizienz verbessert eine zusätzliche Behandlung mit Ferninfrarot-Strahlung die Werte der Patienten (Tei et al. 2016).


Lungenerkrankungen

Patienten mit schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wurden mit Ferninfrarot-Strahlung behandelt. Dadurch verbesserte sich die kardiale Funktion, die pulmonale Hypertonie bei Belastung sowie die Lebensqualität (Umehara et al. 2008).


Diabetes

Bei Diabetern reduziert sich durch eine lokale Stimulation mit Ferninfrarot-Strahlung der oxidative Stress (Kawaura et al. 2010). Außerdem werden der Cortisolspiegel und der Blutzuckerspiegel signifikant gesenkt (Ryotokuji et al. 2013). Deshalb wird angenommen, dass sich die Reaktion auf Insulin verbessert (Shui et al. 2015).


Niereninsuffizienz

Wenn Patienten eine Dialyse benötigen, stellt eine arteriovenöse Fistel den häufigsten Zugangsweg dar. Allerdings ist dabei oft der Blutfluss gestört. Der Blutfluss kann mit einer Ferninfrarot-Therapie verbessert werden (Lin et al. 2007, 2013).


Adipositas

Bei adipösen Frauen konnte die Fettabnahme bei Ergometerausdauerbelastung erhöht werden, wenn zusätzlich mit wassergefiltertem Infrarot bestrahlt wird (Möckel et al. 2006).


Chronisches Erschöpfungssyndrom

Auch Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) wurden mit Ferninfrarot-Strahlung behandelt. Deren Beschwerden wurden dadurch gelindert (Masuda et al. 2005b, 2007).


Restless Legs Syndrom (RLS)

Hierzu möchte uns Stefan Mehler zunächst seine persönlichen Erfahrungen mitteilen. (Gerne können andere Anwender ebenfalls ihre Erfahrungen mit der Wärmematte schildern. Diese werden selbstverständlich ohne Namensangabe wiedergegeben.)

 

Erfahrungsbericht: „Ich versichere an Eides statt, dass ich seit Jahren an Restless Legs erkrankt bin (GDB 40) und von Neurologen zunächst mit Re***x und hinterher mit Mi*****in 0,52 mg pro Tag (ein Dopaminagoinst zur Therapie des Morbus Parkinson) behandelt worden bin. Zum "besseren" Schlaf kamen dann noch Antidepressiva hinzu. Heilpraktiker versuchten es indes mit einer Mischung aus Sulfur C30, Secale Cornutum D4, Zincum valerianicum D4 und Aesculus D3. Als wir uns nunmehr Ende 2016 mit der Thematik Amethyst / Turmalin Infrarot Wärmematte beschäftigten und diese ins Progamm unseres Vitalcenters in Bottrop aufnehmen wollten, stießen wir u.a. im Internet auch auf den Bericht eines Heilpraktikers, der mit einer solchen Matte Restless Legs behandelt. ... Nach der Entzollung / Lieferung legte ich mich deswegen gleich am ersten Tag 3 x 20 Minuten auf die Matte und bin seitdem mit dem Thema Restless Legs durch. Aufgrund diverser Termine und Verpflichtungen --an anderen Standorten-- konnte ich dieses "Geschenk Gottes" in der ersten Woche zunächst leider nur noch am Folgetag im Center nutzen und verspürte sodann am fünften Tag (ohne Matte) verstärkt mir das seit Jahren bekannte Bedürfnis RLS Medizin einzunehmen. Die Einnahme verkniff ich mir jedoch, da ich am Morgen danach auf der Arbeit erneut die Matte nutzen konnte. Selbstredend, dass ich mir nach dieser Erfahrung umgehend eine eigene Matte für zuhause zugelegt habe.

Update: Seit Anfang August 2017 habe ich den Therapie-Intervall von täglich 30 bis 40 Minuten auf jeden 5. Tag reduziert. (45 Minuten / 53 Grad).

-- Beispiel: Mo Infrarot - Therapie, Di / Mi / Do Pause, Fr Wärmematte, Sa / So / Mo Pause, Dienstag dann wieder Amethyst Wärme - Matte, ... und so weiter. --

Bis auf ein leichtes Brennen in den Beinen, welches mich ab und an "besucht", blieb es beim anfänglichen Erfolg. Ein Leben ohne RLS Medis ist einfach unbezahlbar. Ist RLS am Ende doch heilbar? 26.08.2017.

Update 31.10.2017: Zu Beginn der diesjährigen Grippewelle empfand ich eine "selbst verordnete" und gleichsam auf 7 Tage begrenzte tägliche Anwendung (45 Minuten bei 58 Grad) zur Stärkung des Immunsystems als besonders angenehm. Zur Therapie der RLS reicht weiterhin eine Behandlung im Abstand von 5 Tagen aus.

 

Unabhängig von den geschilderten persönlichen Erfahrungen spricht auch folgende klinische Studie für die Wirksamkeit der Wärmematte. Hierbei wurde die Wirksamkeit der thermischen Therapie [als Thermalwasser-Hydromassage] an Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz untersucht. Die Patienten litten unter Schmerzen, Taubheitsgefühlen, nächtlichen Krämpfen, Restless Legs Syndrom oder Juckreiz. Die Thermalwasser-Hydromassage führte zu einem Rückgang der Symptome (Ippolito et al. 2008). Obwohl zur Behandlung des Restless Legs Syndroms mit der Wärmematte noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt wurden, ist ein therapeutischer Effekt naheliegend, da Wärme zu einer Linderung der Symptome führt.


Stress abbauen mit der Infrarotmatte

Dass Kälte bzw. Körper-Untertemperaturen von unter 35,5° C den Organismus anspannen und Stressreaktionen verursachen, wurde vom Heilpraktiker und 37 Grad Autor Uwe Karstädt in zahlreichen Publikationen hinreichend erörtert. [*1].

Die einfachste Art einer Untertemperatur zu begegnen, kann bereits durch entsprechende Kleidung oder Wärmedecken erfolgen. Selbst während und nach einer Narkose, bei der die Temperaturregulation des Körpers gestört wird, ist der Einsatz von Wärmedecken sinnvoll. [www.medicoconsult.de/temperaturregulation-des-koerpers/#Beeinflussung-der-Temperaturregulation-des-Krpers].

Als besonders hilfreich (und gleichsam nachhaltig) wird zur schnellen Erwärmung des Körpers von Karstädt und anderen die Infrarot-Matte empfohlen.[*2] Die Infrarotstrahlung [der Amethyst Matte] reduziert die [vom untertemperierten Körper ausgeschütteten] Stresshormone bis zu 78% und beruhigt in überschaubarer Zeit das parasympathische Nervensystem. {Umgangssprachlich eher als Ruhenerv bekannt.} [*1 und *2 Heilpraktiker Uwe Karstädt, www.biomat-shop.de/produkt/biomat-amethyst-professional].


Vorteile der Amethyst-Matte

Die klassischen Formen der Wärmebehandlung mit Umschlägen oder Bädern sind in der Handhabung sehr umständlich. Zudem sorgen sie nur für eine kurzfristige unregelmäßige Erwärmung der schmerzenden Körperregion (Vetter 2005). Dagegen gibt die Amethyst-Matte die Wärme in Form von Infrarot-Strahlung ab. Diese wird als besonders angenehm empfunden. Zudem ist die Zeitdauer des Einsatzes frei wählbar. Entsprechend zeichnet sich die Amethyst-Matte durch eine einfache Anwendung aus, die jederzeit und ohne weitere Vorbereitungen durchgeführt werden kann.


Infrarotmatte zur Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung

Ob unsere Infrarotmatte für Sie geeignet ist, entscheiden am Ende des Tages Sie selbst. Bitte sprechen Sie jedoch den zusätzlichen Einsatz unbedingt vor der Bestellung mit Ihrem Arzt ab und unterbrechen Sie niemals schulmedizinische Verordnungen.

Bei Fragen dazu erreichen Sie mich täglich von 10 - 17 Uhr unter Telefon 02041 996 9577 (Festnetznummer mit Rufweiterleitung auf mein Handy.) | Stefan Mehler, Diplom Sozialwissenschaftler und Gesellschafter der Direktvital UG Bottrop (Vitalcenter). 12.01.2017.



Literatur

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Aus diesen 17 Schichten besteht die Infrarot - Matte:

1. Oberflächenmaterial: Silikon-Urethan mit Baumwolle

2. Erste wasserdichte Schicht

3. Amethyst (mit Turmalin): Transfer zum natürlichen Ferninfrarotstrahl

4. Wärmedämmer (Hyron - Baumwolle)

5. Zweite wasserdichte Schicht

6. Turmalin Spezial - Schicht: Starke negative Ionen und ein Magnet

7. Elektrische Entladeschicht zur Erzeugung negativer Ionen

8. Kupfergewebeschicht zum Abfangen elektromagnetischer Strahlung

9. Kohlefaser zum Abfangen elektromagnetischer Strahlung

10. Polyester-Fiberglasschicht

11. Wärmedämmung

12. Überhitzungsschutz

13. Aluminiumschicht zur Reflektion von Infrarotstrahlen

14. Weiterer Überhitzungsschutz

15. Zweite Baumwolllage zur Wärmedämmung

16. Polyester - Schicht zum Wärmeschutz

17. Untergrund: Hochwertige Baumwolle mit Messing - Muster

Eine Polyester / Fieberglas - Schicht (Schicht Nr. 10) sowie eine Kupfergewebeschicht zum Abfangen schädlicher elektromagnetischer Strahlung (Schicht Nr. 8) und eine Kohlenstofffaser - Schicht (Schicht Nr. 9), ebenfalls zum Abfangen elektromagnetischer Strahlung zusätzlich mit eingebaut, sorgen --perfekt aufeinander abgestimmt-- dafür, dass nur die vom Körper leicht zu absorbierende langwellige "gute" Infrarotstrahlung (6 bis 12 Micron) über unsere Matte / unseren Gesundheitsgürtel in Ihren Körper gelangt.

Schutzklasse II / Schutz durch doppelte oder verstärkte Isolierung.